Freitag, 25. Dezember 2015

Liebe, Herzschmerz, Gesundheit...

Hallo Ihr Lieben,

es ist leider schon viel zu lange her, dass Ihr etwas von mir gehört habt - dafür möchte ich mich recht herzlich bei Euch entschuldigen. :-(

Was ist passiert?

Nun, lange Rede kurzer Sinn...es ist eine ganze Menge passiert. Zunächst gab es da das Thema LIEBE, dann der Thema HERZSCHMWEZ und nun das Thema GESUNDHEIT, was mein Leben beherrschte und mich daran hinderte neue Blogposts für Euch zu verfassen. Mein gesundheitlicher Zuständ lässt es derzeit leider noch immer nicht zu, mich wie früher um meinen Blog zu kümmern und Euch mit beiinahe täglichen Blogposts zu verwöhnen, aber das wird sich hoffentlich bald ändern.

Ich hoffe Ihr konntet gestern einen besinnlichen Heiligabend mit Euren Liebsten verbringen und wünsche Euch noch eine schöne und ruhige Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge das neue Jahr besser werden als das Alte und Euch allen die Wünsche erfüllen, die Euch am Herzen liegen. ;-)

Spätestens im neuen Jahr werdet Ihr an dieser Stelle wieder regelmäßig von mir hören, ich werde neue Rezensionen verfassen und bin wie immer gespannt Auf Euer Feedback.

Eventuell werde ich demnächst auch noch einen zweiten Blog ins Leben rufen, in welchem ich Euch von meinen Erlebnissen der letzten Monate berichten werde, aber diese Entscheidung steht noch nicht hundertprozentig fest.

Liebe Grüße 

Eure Danny ;-)

Freitag, 10. Juli 2015

Der Libellenflüsterer Erscheinungsdatum: 10.08.2015


Endlich: Der siebte Band der SPIEGEL-Bestsellerserie

Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Als sie für einen Artikel zum Thema Tierquälerei recherchiert, wird sie mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise. Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur…




Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: cbt (10. August 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570309576
  • ISBN-13: 978-3570309575
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.476 in Bücher
  • Lieferbar ab: 10.08.2015


Montag, 8. Juni 2015

Nivea Shorty



Aus dem Hause #Beiersdorf gibt es jetzt etwas neues: Den straffenden und formenden #Shorty von #Nivea mit #Q10, #Mandelöl und #AloeVera. Der #Shorty soll ganz nebenbei eine wohlgeformte #Silouette mit straffer Haut zaubern. #Nivea hat in enger Kooperation mit dem Textil-Experten #Tanatex einen #Shorty entwickelt, in den #Q10 Mikrokapseln eingearbeitet wurden, die nach und nach ihren Wirkstoff an die Haut abgeben. Der #Shorty formt dabei eine schöne #Silouette, während die #Q10-Kapseln für eine straffe Haus sorgen sollen. Das Geheimnis ist dabei die "Soft Compression". Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen ob das wirklich klappt und werde Euch zu gegebener Zeit von meinen Erfahrungen berichten.
#Nivea #Beiersdorf #blogger #niveablogger #shorty #Q10

Montag, 1. Juni 2015

wusstest Du schon, dass...? Honig


Wusstest Du schon, dass Honig der "Honigverordnung" unterliegt, die vorschreibt, dass ihm nichts hinzugefügt oder entzogen werden darf? Somit ist Honig ein 100 prozentig natürliches Süßungsmittel. Auch interessant: Honig hat eine intensivere Süße als Zucker - 75 Gramm Honig süßen so gut wie 100 gramm Zucker, sodass geringere Mengen Honig zum Süßen ausreichen. Und trotzdem kommen Schleckermäuler auf Ihre Kosten!

Fazit: Honig ist ein natürliches und gesundes Süßungsmittel

Freitag, 1. Mai 2015

wusstest Du schon, dass...? Tomaten


Wusstest Du schon, dass Tomaten - zum Fruchtgemüse gehörend - Folsäure und Vitamin C enthalten, die zu einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen? Beide Vitamine reagieren empfindlich auf Hitze, da trifft es sich doch gut, dass die amomatischen Rispentomaten gerade in der kalten Küche auftrumpfen: Ob als frischer Brotbelag oder im Salat, sie sind immer ein Genuss! Und durh ihren hohen Wasseranteil sind Tomaten auch sehr figurfreundlich.

Fazit: Tomaten enthalten viel Vitamin C und Folsäure, sind somit sehr gesund und zugleich recht kalorienarm.

Donnerstag, 30. April 2015

#Skandal Erscheinungsdatum: 25.05.2015



Heimlich #knutschen? Lieber ohne Facebook!

Die perfekte Mischung für einen handfesten Party-Skandal? Das wären: nackte Jungs mit Elfenflügeln und … verbotene Küsse! Als Lucy einwilligt, anstelle ihrer BFF zum Abschlussball zu gehen, ahnt sie bereits, wie anstrengend das wird. Immerhin muss sie mit Cole dorthin gehen, Ellies Freund und ihr geheimer Schwarm seit ... ungefähr schon immer. Und dann passiert es: Lucy und Cole küssen sich! Doch bevor Lucy mit Ellie sprechen kann, tauchen die brisanten Beweisfotos auf ihrer Facebook-Chronik auf und ein Shitstorm sondergleichen bricht über sie herein. Wer steckt hinter dieser fiesen Intrige und wie kommt Lucy je wieder aus diesem Schlamassel heraus?



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: cbt (25. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570162982
  • ISBN-13: 978-3570162989
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Scandal
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.346.688 in Bücher



Mittwoch, 1. April 2015

wusstest Du schon, dass...? Sauvignon-Blanc-Weine


Wusstest Du schon, dass Sauvingnon-Blanc-Weine so jung wie möglich getrunken werden sollten? Sie leben von Ihren besonderen Fruchtaromen wie Stachelbeere oder Apfel - und sind deshalb ganz besonders in den Sommermonaten beliebt! Anders als bei anderen Weinen sind die grünen Reflexe bei Sauvignon Blanc ein echtes Qualitätsmerkmal. Der Wein passt hervorragend zu Salaten, Gemüsegerichten, zu Fisch und zu Ziegenkäse.

Dienstag, 31. März 2015

Ein Lied, so süß und dunkel Erscheinungsdatum: 27.04.2015



Ihre Freundschaft ist so tief wie ihre Seele – ihre Liebe so abgründig wie das Jenseits.

Sie und Aurora … das ist für immer! So unterschiedlich die Mädchen auch sind – Aurora zart wie das Sonnenlicht, sie so düster wie die Mitternacht –, ihr Leben ist ein einziger gemeinsamer magischer Rausch aus Partys, Musik und Kunst. Doch als Jack in ihr Leben tritt, ist es wie ein schmerzhaft schöner Riss in ihrem Traum. Dieser begnadete Junge, der die Menschen mit seinen Liedern betört, hat nicht Aurora gewählt, sondern die Freundin in ihrem Schatten. Doch dann taucht Minos auf, ein zwielichtiger Clubbesitzer, der Jack und Aurora einen teuflischen Pakt anbietet. Als die zwei gemeinsam nach L.A. verschwinden, kann nur sie die beiden vor ihrem Verderben bewahren …



 

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: cbt (27. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570162990
  • ISBN-13: 978-3570162996
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: All Our Pretty Songs - Metamorphosis 01
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 197.790 in Bücher 
  • Lieferbar ab: 27.04.2015

Montag, 30. März 2015

Rezension: Gib mir Deine Seele von Jeanine Krock


Gib mir Deine Seele
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autor: Patric Heizmann
Verlag: Randomhouse Verlagsgruppe -HEYNE-
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch )
Seiten: 784
ISBN: 978-3453534728

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Ein prickelndes Spiel mit Sex und Macht, Dominanz und Unterwerfung – Pauline und Constantin sind das heißeste Liebespaar des Jahres

Als die junge, unschuldige Sängerin Pauline Roth dem attraktiven Geschäftsmann Constantin Dumont begegnet, bietet er ihr einen Deal an: Er macht sie zum Star, dafür soll sie ein Jahr lang mit Haut und Haar ihm gehören. Obwohl sie zunächst zögert, ist Pauline so fasziniert von Constantin, dass sie sich auf dieses ebenso verführerische wie gefährliche Spiel aus Dominanz und Unterwerfung, aus Macht und Erotik einlässt. Gemeinsam erforschen Pauline und Constantin ihre sinnlichsten Fantasien und erleben einen Rausch der Leidenschaft. Doch diese Liebe hat einen Preis ...

Meinung:

Die Autorin Jeanine Krock hat mit ihrem Roman „Gib mir Deine Seele“ eine facettenreiche Lektüre für Erwachsene geschaffen in der es im Großen und Ganzen um die Thematik geht, die der Klappentext verheißungsvoll verspricht: Eine phantasievolle Geschichte mit viel dominanter und hingebungsvoller Erotik. „Gib mir Deine Seele“ lebt von der prickelnden Erotik, dem Spiel mit der Dominanz und einer geheimnisvollen Storyline, die dem Roman eine besondere Note verleiht.

Jeanine Krocks „Gib mir Deine Seele“ handelt aber nicht einzig und alleine von Unterwerfung und Dominanz - nicht alleine nur von Erotik und sexuellen Handlungen - es erzählt von der Leidenschaft eines Traums und der Entwicklung einer jungen Dame. Jeanine Krock erzählt von der Magie der Musik und vom „Sich-Fallenlassen“.

Der Leser von „Gib mir Deine Seele“ wird auf eine wundervolle Reise durch die Prachtstädte der Welt mitgenommen, darf hinter die Kulissen der Oper schauen, nimmt an (be-)rauschenden Festivitäten teil, wird ans azurblaue Meer entführt und feiert die skandinavische Sommersondenwende. So schafft Jeanine Krock mit ihrem Roman „Gib mir Deine Seele“ nicht nur Interesse und Lust an Dominanz und Hingabe, sondern weckt das Fernweh und die Lust am Leben beim geneigten Leser. Es zeigt verborgene Sehnsüchte auf und unterhält den Leser in gleichem Maße.

Jeanine Krocks Erwachsenenroman „Gib mir Deine Seele“ ist eine sehr empfehlenswerte Lektüre für alle, die Interesse an einem erotischen Buch haben, die Lust und Interesse an Dominanz und Hingabe haben und die sich gerne auf eine kleine Weltreise entführen lassen möchten.

Über die Autorin:

Jeanine Krock, in Braunschweig geboren, hat als Kostümbildnerin und Model-Bookerin unter anderem in Großbritannien, Griechenland und auf den französischen Antillen gearbeitet. Später war sie Relocation Consultant und im Musical-Theater tätig, hat Büros organisiert, Wohnungen eingerichtet und - warum auch immer - Konzerttickets und Socken sortiert.

Heute lebt die Autorin überwiegend in Norddeutschland. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren DeLiA.







Mittwoch, 25. März 2015

Rezension: Ich mach mich mal dünn von Patric Heizmann


Ich mach mich mal dünn
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autor: Patric Heizmann
Verlag: HEYNE
Preis: 8,99 Euro (Taschenbuch )
Seiten: 256
ISBN: 978-3453603394

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Schlank sein und es ein Leben lang bleiben – träumen wir nicht insgeheim alle davon? Und was haben wir nicht schon alles versucht: Glyx-Diät, Weight Watchers, Low Carb, Pilates, Hanteltraining und der wöchentliche Gurkentag ... Diät machen ist nicht lustig – darüber lesen schon. Mit viel Witz und hohem Wiedererkennungswert erzählt Patric Heizmann von unserem ewigen Kampf mit den Kilos, vermeintlichen Zauberdiäten und großen Sportvorhaben, die vorm Fernseher enden. Unterhaltend, motivierend, konstruktiv!


Meinung:

Patric Heizmann hat mit seinem „Ich mach mich mal dünn“ eine Mischung aus Ernährungs-Coaching und Entertainment geschaffen. Er zeigt mit einer gehörigen Portion Humor Fallen und Fehler auf, die Menschen beim Versuch lästige Kilos loszuwerden machen. Dabei geht er beispielsweise auf den inneren Schweinehund im Supermarkt ein, der mit kleinen Tricks überwunden werden will. So soll man beispielsweise nicht mit leerem Magen einkaufen gehen und das am Besten mit möglichst wenig Geld. Weiterhin geht er auf Ausreden Abnehmwilliger ein und die Fitness-Studio-Allergie, unter welchen viele leiden.

Der Autor Patric Heizmann berichtet dem Leser von „Ich mach mich mal dnn“ von Ausreden, die sich abnehmwillige nur allzugern selbst glauben wollen und von unterschiedlichen Abnehmtypen. Dabei geht der Autor leider weniger auf den richtigen Weg des Abnehmens ein sondern berichtet in seiner ironisch-humorvollen Art was man alles besser nicht machen sollte um erfolgreich abzunehmen.

Wer ernsthaft abnehmen will sollte nicht unbedingt einzig und alleine auf Patric Heizmanns „Ich mach mich mal dünn“ hören, aber als humorvolle Ergänzung in der Abnehmphase oder einfach nur zum Spaß ist das Buch allemal empfehlenswert.

Über den Autor:

Schlank sein und es ein Leben lang bleiben – träumen wir nicht insgeheim alle davon? Und was haben wir nicht schon alles versucht: Glyx-Diät, Weight Watchers, Low Carb, Pilates, Hanteltraining und der wöchentliche Gurkentag ... Diät machen ist nicht lustig – darüber lesen schon. Mit viel Witz und hohem Wiedererkennungswert erzählt Patric Heizmann von unserem ewigen Kampf mit den Kilos, vermeintlichen Zauberdiäten und großen Sportvorhaben, die vorm Fernseher enden. Unterhaltend, motivierend, konstruktiv!






Dienstag, 24. März 2015

Rezension: Rein ins Vertrauen von Karen Christine Angermayer


Rein ins Vertrauen
Wie wir jede Welle im Leben nehmen
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Karen Christine Angermayer
Verlag: Randomhouse Verlagsgruppe -GOLDMANN-
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch )
Seiten: 352
ISBN: 978-3442174720

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Gibt es eine Kraft, die uns trägt, die uns hält, wenn die Welt um uns zusammenfällt? Eine Stimme, die uns ins Ohr flüstert, dass alles gut ist, wie es ist? Dass alles einen Sinn hat, einen Plan, auch wenn sich unser Leben in manchen Momenten völlig planlos anfühlt oder fremdgesteuert von den Plänen anderer? Ja, es gibt diese Kraft. In jedem von uns. Diese Kraft heißt Vertrauen. Springen wir rein ins Schwimmbecken des Lebens! Es ist garantiert Wasser drin. Wie viel, das entscheiden wir und der Grad unseres Vertrauens.

Meinung:

Karin Christine Angermayer spricht mit ihren Lesern in „Rein ins Vertrauen“ über drei Säulen des Lebens: Vertrauen in unseren Beruf, Vertrauen in unseren Körper und Vertrauen in die Liebe. Die Autorin nimmt den Leser dabei wie eine Freundin an die Hand und sorgt dafür, dass er nicht gleich bei der kleinsten Windböe einknickt sondern auch die schlimmste Sturmflut möglichst schadenfrei übersteht.

Die Autorin Karin Christine Angermayer teilt ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen mit dem Leser von „Rein ins Vertrauen“ und vermittelt eine nicht nur wertschätzende, sondern auch konstruktive Haltung - sowohl dem Leben im Allgemeinen gegenüber, als auch den einzelnen Themengebieten und dem Leser gegenüber.

Der Autorin ist es mit ihrem Buch gelungen einen hilfreichen Ratgeber zu schaffen, der sich wie ein spannender Roman lesen lässt. Dabei spricht Sie alle Themen direkt und ohne Scheu an und gibt dem Leser interessante und Hilfreiche Anleitungen, wie die kleinen und großen Probleme im Leben gemeistert werden können und zeigt dem Leser wie er es schaffen kann „jede Welle im Leben zu nehmen“.

Ich empfinde Karen Christine Angermayers Buch „Rein ins Vertrauen“ als eine Bereicherung und bin mir sicher, dass es vielen Lesern eine große Hilfe auf ihrem Lebensweg  sein wird.

Über die Autorin:
Karen Christine Angermayer studierte Diplom-Photoingenieurwesen an der Fachhochschule in Köln und arbeitete beim Film, bevor sie sich im Jahr 2000 selbstständig machte und sich noch einmal völlig neu rund ums Wort und das erfolgreiche Schreiben ausbilden ließ. Seit 14 Jahren arbeitet sie als Autorin, Referentin, Schreibcoach und Trainerin für Privatpersonen und Unternehmen. Ihre Kinderbücher, Jugendbücher und Sachbücher werden international gelesen, darunter der Schreibratgeber »Verführung mit Worten: 33 Quickies für erfolgreiche Texte«. Seit 2014 ist sie Geschäftsführerin des sorriso Verlags und begleitet als Verlegerin und Buch-Coach andere Menschen bei der Entstehung ihrer Bücher.






Montag, 23. März 2015

Rezension: Schlank ohne Sport - Das Turbo-Stoffwechselprogramm aus den Tropen von Katharina Bachmann


SOS - Schlank Ohne Sport
Das Turbo-Stoffwechselprogramm aus den Tropen
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Katharina Bachmann
Verlag: Randomhouse Verlagsgruppe -GOLDMANN-
Preis: 12,99 Euro (broschiert )
Seiten: 320
ISBN: 978-3442221172

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Innerhalb kürzester Zeit, schlank und gesund werden – und das ganz ohne Sport und Hungerattacken? Wirkstoffe aus tropischen Lebensmitteln wie Kokosnussöl, Gula Malacca, Papaya, Zimt oder die Mönchsfrucht Luo-Han-Kuo machen’s möglich. Katharina Bachman war selbst stark übergewichtig, medikamentenabhängig und Diabetikerin, als sie 2012 auf den indischen Arzt Dr. K. S. stieß. Wie sie mit seinem 7-Tage-Detox-Plan und der von ihm empfohlenen Ernährungsumstellung 17 kg abnahm, unverhofft ihre Cellulite loswurde und heute über nie gekannte Energie verfügt, erzählt sie humorvoll und erfrischend offen in ihrem Buch. Mit dem detaillierten Entgiftungsplan, 60 köstlichen Rezepten und vielen nützlichen Tipps lässt sich das Programm mühelos in die Praxis umsetzen.

Meinung:

Katharina Bachmann gibt dem Leser mit ihrem Buch „Schlank ohne Sport“ sehr viele detaillierte Informationen über diverse Lebensmittel und darüber welche Lebensmittel bei welchen Beschwerden Linderung versprechen. Die Autorin teilt somit ihr breitgefächertes Wissen mit dem Leser und hilft ihm dabei den eigenen Körper besser zu verstehen indem sie einen Einblick in das Thema Naturheilkunde gewährt.

Wer erfolgreich und dauerhaft abnehmen will ist mit einer Diät völlig falsch beraten - der Einzige Weg zu einer langfristig guten Figur ist eine Ernährungsumstellung. Wer vor hat seine Ernährung umzustellen hat mit Katharina Bachmanns „Schlank ohne Sport“ die Möglichkeit dies auf eine gesunde und vernünftige Art und Weise zu tun. Die Autorin selbst hat übrigens durch ihre Ernährungsumstellung sehr gute Ergebnisse erzielt und schön abgenommen.

Ich bin mir sicher, dass Katharina Bachmanns Buch „Schlank ohne Sport“ vielen Menschen dabei helfen kann unnötige und ungeliebte Kilos abzubauen und einen gesünderen Lebensweg einzuschlagen. Nicht zu vergessen sei ja die Tatsache, dass es nicht einzig und alleine um das Thema Abnehmen geht - sondern um das allgemeine Wohlbefinden. So zeigt die Autorin beispielsweise auch eine siebentägige Entschlackungs-Kur auf, welche dem allgemeinen Wohlbefinden zuträglich ist - genau so wie eine generell gesündere Ernährung.

Über die Autorin:

Katharina Bachman arbeitete viele Jahre als freie Journalistin und hat als Autorin verschiedene Sachbücher, Romane und Kinderbücher veröffentlicht. 2001 wanderte sie nach Malaysia aus und war dort Chefredakteurin eines deutschsprachigen Magazins. Nach einer mehrjährigen Zwischenstation in Dubai lebt sie heute wieder in Kuala Lumpur. Seit 2006 ist Katharina Bachman für AIDA Cruises als Bordlektorin und Asien-Expertin tätig. Sie reist jährlich für drei Monate durch das Südchinesische Meer, liest aus ihren Büchern und hält Vorträge über asiatische Kulturen.




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Dienstag, 17. März 2015

Rezension: EMOJIS Der neue Rätselspaß ohne Worte von Kai Weins



EMOJIS
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autor: Kai Weins
Verlag: HEYNE
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch )
ISBN 978-3453603417

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Was in den USA und Japan längst allgegenwärtig ist, erobert jetzt auch Europa: Emojis. Das sind farbenfrohe kleine Bildchen, ähnlich den Smileys, die beim Mailen oder Simsen zunehmend die Schriftsprache ersetzen – getreu dem Motto: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Um diese Emojis ist ein regelrechter Hype entstanden: Als Bilderrätsel erobern sie gerade das Internet. Kai Weins hat Markennamen, Orte, Gegenstände und bekannte Titel aus Film, Fernsehen und Musik mit viel Witz in solche Rätsel verwandelt. Ein buntes, überraschendes und fröhliches Vergnügen!

Meinung:

„Emojis“ von Kai Weins hat mich direkt angesprochen - auch (oder gerade weil) klar war, dass es sich dabei um keinen Roman sondern um ein lustiges Büchlein zum Zeitvertreib für zwischendurch handelt. Was Emojis sind weiß vielleicht auf Anhieb nicht jeder, auch wenn ich mir sicher bin, dass sie fast jeder kennt und nutzt: Emojis sind diese kleinen Bildchen, die wir in E-Mails und vor allem in WhatsApp-Nachrichten einbauen - zumeist um unsere Gefühle zu zeigen und das geschriebene Wort mit Leben zu füllen und zu unterstützen. Das kann ein „Daumenhoch“ sein, ein weinender Smiley, ein Telefon, ein Herz, eine Sprechblase....und vieles, vieles mehr.

Diese Emojis können aber noch viel mehr - sie können ganze Geschichten erzählen oder -wie in Kai Weins‘s Buch „Emojis“ spannende und lustige Rätsel kreieren. Kai Weins hat in „Emojis“ insgesamt 99 Rätsel, unterteilt in 5 Levels und ein Bonus-Level, erschaffen, die sicherlich für viel Freude und Kopfzerbrechen sorgen werden. Manche der 99 Rätsel sprechen für sich, bei anderen muss man geschickt um die Ecke denken. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade machen es leicht vielleicht auch mal in einer fröhlichen Familien- oder Freundesrunde mit mehreren oder gegeneinander (in Teams oder als Einzelkämpfer) zu rätseln. Dabei kann man entweder die etwas leichtere Variante spielen und sich einen kurzen Hinweistext zu den Emojis durchlesen oder man spielt die „Profivariante“ ohne Hinweistext - nur mit Emojis. Keine Angst, wer die Lösung nicht kennt kann sie am Ende des Buches nachschlagen. ;-)

Kai Weins ist es als Autor von „Emojis“ in vielen Stunden Arbeit gelungen ein kleines Büchlein mit noch kleineren Bildchen und wenigen Worten zu füllen, was letztendlich für großen Spaß alleine, zu zweit oder mit mehreren sorgt. Er hat dabei geschickt diverse Genres einfließen lassen und so den idealen Begleiter für die nächste Party, den nächsten Ausflug, Urlaub oder sonstige Gelegenheiten geschaffen.

Die Lösung für das Rätsel auf dem Cover lautet übrigens: E.T.

Fazit:

Ein ideales Büchlein für alle, die Spaß an kniffeligen Rätseln haben.

Über den Autor:

Kai Weins wurde 1977 in Saarlouis geboren und hat als Heizungsbauer, Speditionskaufmann und Tourmanager gearbeitet, bevor er seine wahre Bestimmung fand und in Berlin eine Ausbildung zum Produktdesign-Assistenten absolvierte. Momentan tüftelt er an einem Luxus-Kicker und entwirft ständig neue Emoji-Rätsel.








Montag, 16. März 2015

Rezension: Marias letzter Tag von Alexandra Kui


Marias Letzter Tag
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Alexandra Kui
Verlag:  Randomhouse Verlagsgruppe -cbt-
Preis: 14,99 Euro (Hardcover)
ISBN 978-3570163177

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Der Sommer ohne Angst

Jeder hat Angst: vor der Euro-Krise, dem steigenden Flusspegel, dem Notendurchschnitt. Lous beste Freundin Maria hat Angst, wie ihre Mutter an Krebs zu erkranken. Als sie von einem Zug erfasst wird und nur knapp überlebt, sprechen alle von versuchtem Selbstmord. Daraufhin ruft Lou den Sommer ohne Angst aus. Ihr Plan: zu leben, als sei es ihr letzter Tag. Tun, wovor sie sich immer gefürchtet hat. Sich fühlen, wie Maria sich gefühlt hat. Ihre selbstgedrehten Videos postet Lou auf ihrem YouTube-Channel, dem sie den Titel »Marias letzter Tag« gibt. Rasant steigt die Zahl der Klicks, es entsteht eine Bewegung der Angstverweigerer. Die Mitschüler, Freunde und Fans übertrumpfen sich mit immer gefährlicheren Aktionen. Und irgendwann verliert Lou die Kontrolle ...

Meinung:

Dieses Buch ist echt nicht ohne. Lous beste Freundin wird eines Tages von einem Zug erfasst
und fällt ins Koma. Die Außenstehenden diskutieren darüber ob es sich um einen Unfall oder um einen Selbstmordversuch handelt - denn Lous beste Freundin hatte unglaubliche Angst vor Krebs.

Lou fühlt sich wie gelähmt und machtlos und bescließt etwas zu tun: Sie verschwört sich gegen die Angst und fasst den Entschluss einen ganzen Sommer lang so zu leben, als sei es ihr letzter Tag! Ihre Erlebnisse filmt Lou und publiziert sie über ihren Youtube-Channel, was eine große Welle von Anhängern und Nachahmern auslöst, welche sich gegenseitig stets zu übertrumpfen versuchen bis Lou die Kontrolle verliert...

„Marias letzter Tag“ von Alexandra Kui ist sicherlich keine leichte Kost. Der Roman regt zum Nachdenken an und trifft den Leser direkt ins Herz. Die Autorin vermag es mit „Marias letzter Tag“ auf eine wundervolle und zugleich sehr spezielle Art und Weise eine Botschaft zu übermitteln und bringt den Leser dazu über sich und sein Leben nachzudenken. Alexndra Kui wendet einen harten und zugleich berührenden Schreibstil an, der ans Herz geht, zum Nachdenken anregt und sicherlich nicht zur „leichten Kost“ zählt. Auch wenn das erste Drittel des Buches etwas träge erscheint, so gewinnt es nach und nach immer mehr an Besonderheit und es lohnt sich allemal den Roman komplett zu lesen, denn die Botschaft, die Alexandra Kui mit „Marias letzter Tag“ vermittelt ist einfach wundervoll.

Fazit:

Ein ganz besonderer Roman, der sich wirklich lohnt!

Alexandra Kui wurde 1973 in Buxtehude geboren. Sie studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Sozialgeschichte in Hamburg und arbeitete für verschiedene Tageszeitungen, bevor sie anfing, Bücher zu schreiben. Nach den Krimis »Blaufeuer«, verfilmt fürs ZDF unter dem Titel »Der Tote im Watt«, und »Wiedergänger« erschienen inzwischen drei Jugendthriller, »Lügensommer«, »Falsche Nähe« und »Stille Feindin«. Mit »Marias letzter Tag« veröffentlicht die Autorin, die auf der Geest bei Hamburg lebt und zuletzt für »Die Welt ist eine Scheibe« von den Kritikern hochgelobt wurde, ihren ersten literarischen Roman bei cbt.



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Sonntag, 15. März 2015

Rezension: Lieber Gott, wo steckst Du denn von Pebby Art -Kinderbuch-


Lieber Gott, wo steckst denn Du?
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Pebby Art
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Preis: 5,95 Euro (Taschenbuch - Großdruck)
ISBN 978-1497545847

Kurzbeschreibung (Klappentext):

In Lieber Gott, wo steckst denn du? hat Hamster Kalle eine Super-Idee: Er möchte den lieben Gott besuchen. Sein Hamsterfreund Friedrich würde zwar lieber im Laufrad liegen, doch als guter Freund begleitet er ihn natürlich. Und so machen sie sich auf den Weg. Doch wie sieht Gott aus? Nach und nach sammeln sie Hinweise bei verschiedenen Tieren. Und dann entdeckt Kalle den lieben Gott auf einer Wiese! Oder ist er das gar nicht? ...

Lieber Gott, wo steckst denn du? ist eine Freundschaftsgeschichte für alle, die jemanden suchen, der ihnen Halt gibt.

Ein Kinderbuch ab 4 Jahren, das auch in Kindergärten oder Grundschulen gerne gelesen wird und sich hervorragend als Diskussionsgrundlage für den Religionsunterricht eignet.

Meinung:

Wie sieht der „Liebe Gott“ eigentlich aus und warum antwortet er mir nicht, wenn ich zu ihm bete? Hat er mich denn gar nicht lieb? Das sind die Fragen, die sich ein kleiner Hamster stellt. Er macht sich zusammen mit seinem WG-Genossen und Freund auf die Suche nach dem „Lieben Gott“ um ihm seine Fragen zu stellen. Auf ihrem Weg sprechen sie mit vielen Tieren, die ihnen alle Hinweise dazu geben wie der „Liebe Gott“ aussieht und wie sie ihn erkennen können - bis sie schließlich am Ende des Buches des Rätsels Lösung erkennen.

„Lieber Gott, wo steckst Du denn?“ von Pebby Art ist ein wunderschönes Kinderbuch, was sowohl zum Vorlesen, als auch für Erstleser geeignet ist. Die große Schrift erleichtert den Kleinen das Lesen und die liebevollen Illustrationen der Autorin komplettieren die Geschichte. Pebby Art versteht es auf eine leicht verständliche Art und Weise den Fragen auf den Grund zu gehen, die sich sicherlich auch das Eine oder Andere Kind schon einmal gestellt hat. Früher oder später kommt sicherlich von jedem Kind die Frage „wie sieht der Liebe Gott denn aus?“ - wie soll man da als Elternteil reagieren? Der Verweis auf den Dekalog im Tanach (altes Testament) „Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“ ist dabei wohl wenig hilfreich und nicht kindgerecht. Pebby Art vermag es jedoch in „Lieber Gott, wo steckst Du denn?“ der Thematik in kindgerechter Sprache auf den Grund zu gehen und die offenen Fragen sinnvoll zu lösen.

Fazit:

Ein zauberhaftes Buch mit einer wunderschönen Botschaft

Über die Autorin:

Pebby Art liebt humorvolle und spannende Geschichten. Und es begann damals, als sie noch die Grundschule in Ibbenbüren besuchte, dass sie das Schreibfieber packte und sie dazu brachte, ihre Katze in einer Geschichte zu verarbeiten. Etwas später war der Hund ihrer Freundin dran.

Mittlerweile verhilft sie auch fremden Tieren zu liebevollen Charakterzügen, selbst Stofftieren haucht sie Leben ein, so geschehen in "Auf und weg!" und in "Klausmüller - Ein Esel sucht ein Pferd". In ihrem Werk "Lieber Gott, wo steckst denn du?" machen sich zwei Hamster auf die Suche nach dem lieben Gott.

Pebby Art hat ein literaturwissenschaftliches Studium absolviert. Sie hat ein Zertifikat der Axel Andersson Akademie aus Hamburg für die Belegung des Belletristikkurses. Da sie zusätzlich gerne den Zeichenstift schwingt, hat sie auch noch einen einjährigen Kurs zum Comic- und Karrikaturzeichnen absolviert. So sind sämtliche Zeichnungen ihrer Bücher ihrer Zeichenfeder entsprungen.

Pebby Art ist verheiratet, hat drei Kinder, ein Pferd und eine Katze (zum Bedauern des jüngsten Sprosses und zur Freude der Katze hat sie keinen Hund).

Und damit das Schreibfieber im Umlauf bleibt und auch der Zeichenstift nicht zu kurz kommt, unterstützt sie als Dozentin Schreib- und Zeichenbegeisterte.





Samstag, 14. März 2015

Rezension: Auf und weg von Pebby Art


Auf und weg!
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Pebby Art
Verlag:  CreateSpace Independent Publishing Platform (9. November 2013)
Preis: 5,95 Euro
ISBN 978-1493558995

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Emmas Papa hat die Familie verlassen. Und Auf und weg! sind dann auch Emma und ihr lebendig gewordenes Stoffpferd Floh. Im Räuberwald sind die beiden gelandet und das Abenteuer beginnt. Doch während Floh hier nach Emmas Papa sucht und zusätzlich noch gerne einen Schatz finden würde, sucht Emma aus einem ganz anderen Grund den Schutz des Waldes auf. Sie versteckt sich dort, denn sie ist sicher, dass auch ihre Mama sie verlassen wird. Da haut sie lieber selbst ab.

Unheimlich wird es, als sie merken, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich im Räuberwald herumtreiben …

Meinung:

Was für eine schöne Geschichte! Das ist das Erste, was mir einfällt, wenn ich nach Pebby Arts „Auf und weg“ gefragt werde.

Die kleine Emma wird von ihrem Vater verlassen. Eigentlich verlässt der Vater nicht sein Kind, sondern seine Frau - aber wie soll ein Grundschulkind soetwas verstehen? Alleingelassen vom geliebten Papa und mit der Angst im Nacken, dass die Mutter sie zu ihrer Großmutter abschieben will beschließt sie sich mit ihrem Stofftierpferd auf die große Reise in den Räuberwald zu begeben wo sie spannende Dinge erlebt.

Pebby Art versteht es mit einer Symbiose aus liebevollen Zeichnungen und einer kindgerechten Erzählweise die Gedankenwelt eines Trennungskindes zu ergründen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein Trennungskind sich in Emmas Gedankenwelt wiederfindet und durch ihre Geschichte vielleicht die Entscheidungen ihrer Eltern besser verstehen lernt.

In „Auf und weg“ von Pebby Art hilft ein kleines Stofftierpferd der hilflosen Emma mit ihrer Gefühlswelt klarzukommen indem sie sich in eine Traumwelt flüchtet, in welcher ihr geliebter „Floh“ durch ihre Tränen und Verzweiflung zum Leben erweckt wird. Oder ist es am Ende gar keine Traumwelt? ;-)

Pebby Art hat mit „Auf und weg“ ein sehr herzliches und zugleich ehrliches Kinderbuch geschaffen, dass durch die liebevolle Umsetzung genau ins Schwarze trifft, ans Herz geht, Mut macht und aufmuntert.

Das Buch ist für Selbstleser und zum Vorlesen bestens geeignet - nicht nur, aber vor allem für Trennungskinder und wohl auch für ihre Eltern.

Fazit:

Ein wunderschönes Kinderbuch mit Herz, das Einblick in die Gedankenwelt eines Trennungskindes gewährt. Es erzählt von Ängsten, macht Mut und vermittelt Betroffenen Hoffnung.

Über die Autorin:

Pebby Art liebt humorvolle und spannende Geschichten. Und es begann damals, als sie noch die Grundschule in Ibbenbüren besuchte, dass sie das Schreibfieber packte und sie dazu brachte, ihre Katze in einer Geschichte zu verarbeiten. Etwas später war der Hund ihrer Freundin dran.

Mittlerweile verhilft sie auch fremden Tieren zu liebevollen Charakterzügen, selbst Stofftieren haucht sie Leben ein, so geschehen in "Auf und weg!" und in "Klausmüller - Ein Esel sucht ein Pferd". In ihrem Werk "Lieber Gott, wo steckst denn du?" machen sich zwei Hamster auf die Suche nach dem lieben Gott.

Pebby Art hat ein literaturwissenschaftliches Studium absolviert. Sie hat ein Zertifikat der Axel Andersson Akademie aus Hamburg für die Belegung des Belletristikkurses. Da sie zusätzlich gerne den Zeichenstift schwingt, hat sie auch noch einen einjährigen Kurs zum Comic- und Karrikaturzeichnen absolviert. So sind sämtliche Zeichnungen ihrer Bücher ihrer Zeichenfeder entsprungen.

Pebby Art ist verheiratet, hat drei Kinder, ein Pferd und eine Katze (zum Bedauern des jüngsten Sprosses und zur Freude der Katze hat sie keinen Hund).
Und damit das Schreibfieber im Umlauf bleibt und auch der Zeichenstift nicht zu kurz kommt, unterstützt sie als Dozentin Schreib- und Zeichenbegeisterte.





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Freitag, 13. März 2015

Rezension: Wolf von Mo Hayder - Psychothriller -


Wolf
-Psychothriller-
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Mo Hayder
Verlag:  Randomhouse Verlagsgruppe -GOLDMANN-
Preis: 14,99 Euro (Taschenbuch)
ISBN 978-3442313075

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Ein einsames Haus am Waldrand. Es war ihr
Zufluchtsort. Jetzt ist es die Hölle.

„Es hört sich an, als würden sie gerade meine Tochter oder meine Frau bedrohen. Ich weiß nicht, was passiert. Jetzt ist es still.“ Vor vierzehn Jahren wurde ein junges Liebespaar brutal ermordet. Der Hauptverdächtige gestand das Verbrechen und wurde verurteilt. Aber die Erinnerung an die Morde ist noch nicht verblasst. Als Oliver Anchor-Ferrers mit seiner Familie in das einsam gelegene Ferienhaus in der Nähe des damaligen Tatorts zurückkehrt, macht er eine schockierende Entdeckung: Ist der Täter von einst etwa wieder auf freiem Fuß? Noch kann er nicht ahnen, dass das schon bald nicht mehr seine größte Sorge sein wird. Der Albtraum kehrt mit voller Macht zurück, nur diesmal ist er die Hauptfigur ...

Meinung:

„Wolf“ ist der inzwischen siebte Teil aus der Jack-Caffery-Reihe und ist abermals ein Psychothriller aus der Feder der Bestseller-Autorin Mo Hayder und wurde von Rainer Schmidt ins Deutsche übersetzt.

Auch mit ihrem „Wolf“ ist es der Autorin Mo Hayder eindrucksvoll gelungen einen Psychothriller mit konstant ansteigendem Spannungsbogen zu erschaffen, der dabei dennoch absolut einleuchtend wirkt und dem der geneigte Leser leicht zu folgen vermag. Die Charaktere sind lebendig und verhelfen der Autorin dabei den Spannungsbogen der Story bis ins Unermässliche zu treiben. Absoluter Wahnsinn!

Mit Mo Hayders „Wolf“ erlebt der Leser erneut eine fastzinierende Berg- und Talfahrt der Gefühle, wobei Teile von früheren Teilen der Reihe aufgegriffen und zusammengeführt werden und so bekommt der Leser Klarheit über Dinge, die bereits in früheren Teilen der Jack-Caffery-Reihe angedeutet wurden. Die Autorin Mo Hayder vermag es eine verworrene Geschichte zu kreieren, die den Leser teils erschreckt, teils zum rätseln anregt und stets zum mitfiebern bewegt. Der Schluß wird hier natürlich nicht verraten, aber eines sei gesagt: „Wolf“ ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und wer die bisherigen Werke von Mo Hayder kennt, wird wissen, dass ihn ein interessantes Ende erwartet - sie vermag es einfach den Leser in die absolut falsche Richtung zu führen und so für ein überraschendes Ende zu sorgen.

Fazit:

Ein grausamer Psychothriller - nichts für schwache Nerven!

Über die Autorin:

Mo Hayder avancierte mit ihrem Debüt, dem Psychothriller »Der Vogelmann« über Nacht zur international gefeierten Bestsellerautorin. Der Nachfolger »Die Behandlung« wurde von der Times zu einem der zehn spannendsten Thriller aller Zeiten gewählt. 2011 bekam Mo Hayder den »CWA Dagger in the Library« für ihr bisheriges Gesamtwerk, im Jahr darauf wurde »Verderbnis« mit dem renommierten Edgar Award für das beste Buch des Jahres ausgezeichnet. Die Autorin lebt heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter in Bath, England.




Donnerstag, 12. März 2015

Rezension: Böses mit Bösem vergelten von Patrizia Prudenzi


Böses mit Bösem vergelten
-Psychothriller-
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Patrizia Sabrina Prudenzi
Verlag:  Books on Demand
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)
ISBN 978-3734730993

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Verzeihen oder vergelten? Manchmal hat man keine Wahl, wenn die Vergangenheit zu schrecklich ist... Habe ich wirklich alle umgebracht? Ich weiß es nicht. Warum kann ich mich nicht erinnern? Die junge Julia Walz gerät in Schwierigkeiten. Sie wird verdächtigt, eine Reihe von brutalen Morden begangen zu haben. Ihr größtes Problem: Sie weiß es nicht, da sie aufgrund eines Traumas an Erinnerungsstörungen leidet. Der Einzige, der ihr glaubt, ist Inspector David Nyomda. Er kommt dem Geheimnis von Julias Familie auf die Spur und bringt sich selbst in Gefahr, um Julia zu helfen. Wird Julia je erfahren, ob sie eine brutale Serienmörderin ist?

Meinung:

Bereits das Lesen des Klappentextes machte mich neugierig auf Patrizia Sabrina Prudenzis „Böses mit Bösem vergelten“ - und bereits das erste Kapitel „Erwachsen“ zeigte mir, dass ich mit meiner Einschätzung richtig gelegen hatte. Dieser Psychothriller hält wirklich, was der Klappentext verspricht - was leider nicht immer der Fall ist.

Die sechsjährige Protagonistin Julia findet ihre ermordeten Eltern in einem grausam zugerichteten Zustand. Ein Bild, was sich wohl bei jedem Menschen ins Gehirn brennen würde - so auch bei der kleinen Julia. Sie trägt das schaurige Bild der ermordeten Eltern Tag für Tag und Nacht für Nacht tief in sich und kann den Anblick niemals vergessen.

Siebzehn Jahre später lebt die Protagonistin als Aupair in London - nach wie vor mit den Bildern der ermordeten Eltern im Kopf und unter Gedächnislücken leidend wird Juli mit ihren 23 Jahren erneut in Kontakt mit einem Mord geraten - innerhalb ihrer Gastfamilie. Der Mord erinnert die Protagonistin nicht nur an die Ermordung ihrer Eltern vor siebzehn Jahren, nein, es wird noch viel verworrener, bis sich am Ende alles auf eine absolut unverhoffte Art und Weise auflöst.

Alle Protagonisten, nicht nur Julia, wurden von der Autorin gut beschrieben, was der geneigte Leser als sehr angenehm empfindet.

Patrizia Sabrina Prudenzi, die Autorin von „Böses mit Bösem vergelten“ praktiziert einen lockeren Schreibstil, der den Leser leichtfüßig durch die gesamte Geschichte führt und schafft es den Spannungsbogen stets auf einem hohen Niveau zu halten.

Fazit:

Ein grandioser Psychothriller mit phantastischer Story - wer Psychothriller liebt wird  von „Böses mit Bösem vergelten“ ganz sicher nicht enttäuscht sein!

Über die Autorin:

Patrizia Sabrina Prudenzi entstammt aus einer deutsch-italienischen Ehe und wurde im Jahre 1963 in Mannheim geboren. Kindheit und frühe Jugend verbrachte die Autorin in Italien. Nach dem Abitur studierte sie in Perugia Politische Wissenschaften und später in Mannheim Wirtschaftsinformatik. Derzeit arbeitet die Autorin Patrizia Sabrina Prudenzi als IT-Spezialistin und hat als solche bereits mehrere Sachbücher und Psychothriller publiziert.



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Montag, 9. März 2015

Rezension: Die Sieben Schwestern von Lucindia Riley aus dem Englischen von Sonja Hauser


Die Sieben Schwestern
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Lucinda Riley
Verlag:  Verlagsgruppe Randomhouse -GOLDMANN-
Preis: 19,99 Euro (gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag)
ISBN 978-3442313945

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Der erste Roman einer faszinierenden Reihe um die „Sieben Schwestern“.

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

„Wir sind alle in der Gosse, aber manche von uns blicken zu den Sternen“
Zitat: Oscar Wilde

Meinung:

Die Spiegel-Bestsellerautorin Lucinda Riley hat mit über 2,5 Millionen verkauften Exemplaren im deutschsprachigen Raum bereits ein Zeichen gesetzt. Mit ihrem Mammut-Projekt wird sie ihre Verkaufszahlen sicherlich potenzieren. Lucindia Rileys „Die Sieben Schwestern“ ist der Auftakt einer Reihe aus insgesamt sieben Bänden. Die Reihe befasst sich mit dem Weg von sieben Frauen durch deren Vergangenheit in die Zukunft.

Lucindia Rileys siebenbändige Buchreihe „Die Sieben Schwestern“ sind auf dem Fundament des Sternenhaufens der Plejaden, die „seven sisters“ ( zu deutsch „sieben Schwestern) erbaut und die sieben Frauen, um die es in ihrer Reihe geht, wurden nach den sieben Sternen der Plejaden benannt. Diese sieben Frauen wurden im Babyalter von einem reichen Geschäftsmann adoptiert und in der Schweiz großgezogen. Die sieben Frauen wachsen als nunmehr sieben Schwestern wohlbehütet auf dem großzügigen Anwesen des Adoptivvaters, der von seinen Töchtern liebevoll Pa Salt genannt wird, heran. Der Adoptivvater hinterlässt jeder seiner sieben Töchter einen Brief mit diversen Hinweisen über die jeweilige Vergangenheit und Herkunft. Lucindia Riley hat jeder der sieben Schwestern jeweils einen Roman gewidmet - die Reihe beginnt mit Maia D‘Aplise, der ältesten der sieben Frauen. Ihre sechs Schwestern heißen Ally, Star, CeCe, Tiggy, Elektra und Merope. Sehr angenehm ist es, dass Lucinda Riley an den Anfang ihres Romans eine Aufstellung der Akteure setzt, welche den Überblick vereinfacht.

Lucindia Riley beschreibt im ersten Teil ihres Siebenteilers wie Maia nach und nach den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf den Grund geht und macht deutlich, was seinerzeit dazu geführt hatte, dass sie zur Adoption freigegeben wurde.

Lucindie Riley hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der Lust auf mehr macht und es einem nicht gerade erschwert den Roman zügig zu lesen. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man immer mehr erfahren will - immer weiter lesesen will und es kaum erwarten kann den zweiten Teil in seinen Händen zu halten. Ich bin mir sicher, dass es der Autorin mit dieser Romanreihe gelingen wird viele tausende Menschen in ihren Bann zu ziehen.


Die Autorin Lucindia Riley vermag es in „Die Sieben Schwestern“ mit einer Symbiose aus tragischem Schicksal, großen Emotionen und herrlichen Schauplätzen eine fesselnde Geschichte zu erschaffen, welche Lust auf die Fortsetzung der Romanreihe macht. Wir können gespannt sein ob der zweite Teil des Siebenteilers an den Auftakt von Lucindia Rileys Reihe heranreichen oder ihn sogar noch übersteigen wird. Ein Erfolg wird die Romanreihe sicherlich allemal!

Fazit:

Ein spannender Auftakt zur siebenbändigen Romanreihe mit absoluter Suchtgefahr!


Über die Autorin:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.




Sonntag, 8. März 2015

Rezension: Zum Töten Bereit von Lamya Kaddor


Zum Töten bereit
Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Lamya Kaddor
Verlag:  PIPER
Preis: 14,99 Euro (Taschenbuch)
ISBN 978-3492057035

 Kurzbeschreibung (Klappentext):

»Wir sehen uns im Paradies«, schrieben die fünfzehnjährige Sabina und ihre Freundin Samra an ihre Eltern, bevor sie spurlos nach Syrien verschwanden. Ahmed C. ist in Ennepetal geboren und liebte Fußball – bevor er sich als Selbstmordattentäter in Bagdad in die Luft sprengte. Über fünfhundertfünfzig deutsche Dschihadisten, der jüngste von ihnen dreizehn Jahre alt, sind bislang in Richtung Kriegsgebiet ausgereist. Vor allem in den Reihen der brutalen Terrormiliz IS wollen sie als »Gotteskrieger« dienen, während ihre Freunde zu Hause in Deutschland einen Schulabschluss machen. Die islamische Religionslehrerin und Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor kennt persönlich mehrere junge Menschen — darunter einige ihrer Ex-Schüler —, die auf der Suche nach Anerkennung und Akzeptanz der Dschihad-Romantik verfallen sind. Sie berichtet von einer orientierungslosen Generation und erklärt, was wir tun können und müssen, um die Radikalisierung unserer Kinder zu stoppen. »Sie sollen meine kritische Stimme im Kopf behalten, die sagt: Lass den Schwachsinn!« Lamya Kaddor

Meinung:

Die Autorin Lamya Kaddor wurde als Pionierin der islamischen Religionspädagogik zu den zehn einflussreichsten muslimischen Frauen Europas gewählt. Als Religionslehrerin lebt und arbeitet die in Duisburg und hat den Liberalen Islamischen Bund Deutschland (LIB) gegründet. Islamverbände sind nicht gut auf sie zu sprechen und selbst innerhalb ihrer eigenen Religion muss sie Anfeindungen und Ausgrenzungen ertragen.

Leider fasst die Autorin Lamya Kaddor zu Beginn des Buches nicht zusammen, was der Islam eigentlich bedeutet, das wäre zum besseren Verständnis für den Nichtwissenden sehr gut gewesen.

Über 500 Jugendliche aus Deutschland sind nach Syrien gegangen, um sich ISIS anzuschließen. Fünf dieser 500 waren Schüler von Lamya Kaddor, was sie dazu bewegten der Frage  nachzugehen, warum sich deutsche Jugendliche zu Krieg und Terrorismus verführen und nach Syrien locken lassen.

Die Autorin Lamya Kaddor sieht die Begründung zum Einen in der sozialen Lage der (zumeißt männlichen) Jugendlichen: Perspektivlosigkeit, hervorgerufe aus einer Mischung von Ausgreunzung, Bildungsmangel und Armut. Kommt ein Heranwachsender in dieser Situation mit einem Salafisten in Kontakt, so versteht er es den unsicheren Jugendlichen auf seine Seite zu locken. Er spricht von einer behüteten Gemeinschaft in einem „warmen Nest“, verspricht ihm das, wonach er sich sehnt, schottet ihn mehr und mehr von seiner Familie und seinen bisherigen Freunden ab und gewinnt so nach und nach immer mehr Gewalt über ihn und sein Tun. Häufig gelingt es weder den Freunden noch der eigenen Familie den Jugendlichen zur Vernunft zu bewegen.

Das Problem ist (leider) bei Weitem nicht alleine das Problem der Muslime, so sieht es auch die Autorin Lamya Kaddor. Mehr und mehr Jugendliche, die zum Islam konvertiert sind ziehen in den Dschihad - was bedeutet, dass es JEDEN Jugendlichen treffen kann. Jeder Jugendliche - ganz gleich welcher Religion er angehört und ob er überhaupt gläubig ist oder nicht - kann in die Fänge der Salafisten geraten, konvertieren und in den Dschihad gelockt werden!

Die Autorin Lamya Kaddor beschäftigt sich iin „Zum Töte Bereit“ mit der Frage, was man gegen diesen Umstand unternehmen kann. Wir alle - nicht nur die Muslima. Allerdings bleibt sie uns abschließende Antworten schuldig - stattdessen formuliert sie Antwortmöglichkeiten, die dem geneigten Leser durchaus schlüssig vorkommen und auf die ein rational denkender Mensch auch durchaus selbst kommen kann:

Ausgrenzung verhinder, Frustration abbauen, finanzielle Sicherheiten schaffen und dafür sorgen, dass Jugendliche sich mit sich selbst identifizieren können. Liebe ist ein weiteres Mittel um derartige Ausschweifungen von Jugendlichen, die sich verlassen fühlen, zu unterbinden.

Die Autorin schlägt auch den Ausbau von islamischem Religionsunterricht an deutschen Schulen vor, wovon ich persönlich rein gar nichts halte - aber sie ist der festen Überzeugung, dass nur so Klarheit „zwischen den Fronten“ von Muslimen und Nichtmuslimen geschaffen werden kann. Abgesehen davon verweist sie darauf, dass der deutsche Staat lediglich mit den vier Muslimverbänden verhandelt, welche mit ihren höchst konservativen Auslegungen nicht die Mehrheit der deutschen Muslime vertreten. Die Autorin wünscht sich, dass islamischer Religionsunterricht in Koranschulen, der von Auswendiglernen geprägt ist, dahingehend zu ändern, dass die Schülerinnen und Schüler zu verstehen lernen, was der Koran vermitteln will.

Die Autorin Lamya Kaddor sieht jedoch die Hauptaufgabenlast bei Weitem nicht bei dem deutschen Staat oder den Nichtmuslimen, sondern bei den deutschen Muslimen. Sie ruft die in Deutschland lebenden Muslimen dazu auf sich anzupassen, zu integrieren und ihr eigenes (oftmals verschobenes) Bild ihrer Religion zu überdenken und kritisch zu hinterfragen. Wenn dies flächendeckend geschafft wurde hat kein Salafist der Welt mehr die Chance einen Jugendlichen in seine Fänge zu locken.

Fazit:

Ein interessantes und aufschlussreiches Buch, was allerdings gut verstanden werden muss. Wer es liest, versteht und den Inhalt sowohl anwendet, als auch verbreitet kann sicherlich dazu beitragen, dass keine Jugendlichen mehr zu Dschihadisten gemacht werden.

Über die Autorin:

Lamya Kaddor ist Pionierin der Islamischen Religionspädagogik in Deutschland und wurde zu einer der zehn einflussreichsten muslimischen Frauen Europas gewählt. Sie ist Gründungs-Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes und lebt in Duisburg. Die Religionslehrerin, Islamwissenschaftlerin und Autorin wurde 1978 als Tochter syrischer Einwanderer in Ahlen/ Westfalen geboren.



#Dschihad #Dschihadisten #Dschihadist #Salafisten #Salafist #Islam #Islamisierung #Lamya #Kaddor #Religion #Gotteskrieger #Duisburg #IS #ISIS #Menschen #Kriegs #Kriegsgebiete #Syrien #Koran #Koranschule #Koranschulen #Regierung #Radikalisierung #stoppen










Samstag, 7. März 2015

Buchrezension: verliebt, verlobt...verrückt? von Amelie Fried und Peter Probst


verliebt, verlobt...verrückt?
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autoren: das Ehepaar Amelie Fried und Peter Probst
Erschienen im Randomhouse Verlag - HEYNE
Preis: 16,99 Euro (Hardcover mit Schutzumschlag)
Seiten:237
ISBN 978-3453195240

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Wie man verheiratet und trotzdem glücklich bleibt

Muss man verrückt sein, um heutzutage zu heiraten? Das Zusammenleben funktioniert schließlich auch ohne Trauschein. So dachten Amelie Fried und Peter Probst auch einmal. Dann haben sie geheiratet. 20 Jahre später schreiben sie nun ein wunderbares und sehr zeitgemäßes Buch über die Ehe. Herrlich selbstironisch und höchst unterhaltsam schildern sie die Herausforderungen des alltäglichen Zusammenlebens und beleuchten die Ehe von allen romantischen und unromantischen Seiten. Eine Liebeserklärung an die Ehe!

Als sich immer mehr Paare in ihrem Freundeskreis trennen, fragen sich Amelie Fried und Peter Probst staunend, warum ihre Ehe über all die Jahre gehalten hat. Warum sind ausgerechnet sie, die eigentlich nie hatten heiraten wollen, immer noch so glücklich? Jetzt erzählen die beiden Erfolgsautoren ihre jeweils eigene Version davon, wie sie sich kennengelernt haben, was für eine schrecklich unromantische Hochzeit sie zum Entsetzen der gesamten Verwandtschaft gefeiert haben, wie es war, als ihre Kinder in den Beziehungsfrieden platzten; wie sie den Tücken des Alltags und der Gewohnheit begegnen und wie sie gelernt haben, mit den Macken des jeweils anderen umzugehen. In Interviews kommen außerdem interessante Gesprächspartner zu Wort, wie der Paartherapeut Stefan Woinoff , die Sportreporterlegende Harry Valérien und seine Frau, die seit über 50 Jahren verheiratet sind, oder eine Frau, die als Geliebte ihr Liebesmodell gefunden hat. Sie alle zeigen: Die Ehe ist und bleibt eine aufregende Expedition für Romantiker und andere Verrückte!


"Über die Liebe lächelt man so lange,
bis sie einen selber erwischt."

Zitat: Eleonora Duse

Meinung:

Mit „verliebt, verlobt...verrückt?“ ist es dem Autorenehepaar Amelie Fried und Peter Probst erfolgreich gelungen ein sehr unterhaltsames Buch über die Ehe zwischen Mann und Frau zu schreiben ohne dabei lehrerhafte Ratschläge zu geben. Das Ehepaar Fried und Probst sprechen nach über zwanzig Jahren gemeinsamer Ehe aus Erfahrung und treffen mit ihrem Roman den Nagel mehr als einmal auf den Kopf.

Die Autoren Amelie Fried und Peter Probst plaudern dabei in „verliebt, verlobt...verrückt?“ zum Einen regelmäßig „aus dem Nähkästchen“, indem sie von ihren eigenen Erlebnissen im Laufe ihres gemeinsamen Lebens erzählen und berichten zum Anderen über die unterschiedlichsten Formen der Ehe und warum sie ihrer Ansicht nach halten oder Brechen können.

Sehr hinreißend ist bei „verliebt, verlobt...verrückt“ der charmante Schreibstil der Autoren, die dem Leser auf eine ganz hinreißende Art und Weise vermitteln, dass eine Ehe nicht nur voller Schäfchenwolken und dem großen Glück sondern eben auch voller Tiefen, Streitereien und ab und an auch mal Verzweiflung und Wut besteht. Angenehm neu ist dabei die wechselnde Ansicht zwischen Mann und Frau, die ja bekanntlich immer mal wieder unterschiedliche Ansichten haben.

Das Autorenehepaar Amelie Fried und Peter Probst haben für die Recherche zu ihrem Buch „verliebt, verlobt...verrückt“ jedoch keinesfalls nur ihre eigenen Erlebnisse zu Papier gebracht, sondern auch mit den unterschiedlichsten Menschen Interviews geführt. Dabei werden die unterschiedlichsten Formen der Partnerschaften durchleuchtet. Beispielsweise eine homosexuelle Partnerschaft, eine Partnerschaft, welche erst nach mehreren Jahrzehnten in einer Ehe „endete“ und desweiteren mehr.

Die Autoren zeigen in „verliebt, verlobt...verrückt“ sehr anschaulich und humorvoll, wie eine Ehe funktionieren kann und unter welchen Umständen sie in die Brüche gehen kann - wobei das Autorenehepaar Fried und Probst niemals jemanden für sein oder ihr Tun verurteilt, sondern stets sachlich bleibt.

Das Autorenehepaar vermag es mit diversen Zitaten, Bildern und Dialogen diverser Partnerschaften ihr Buch aufzulockern und dem geneigten Leser stets ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern.
"Die Ehe funktioniert am Besten, wenn beide Partner
ein Wenig unverheiratet bleiben."
Zitat: Claudia Cardinale


Fazit:

Ich persönlich wurde von dem Buch positiv überrascht, weil es in meinen Auten auf den „ersten Blick“ ein eher langweiliges Buch zu sein schien - ich freue mich sehr, dass Amelie Fried und Peter Probst es geschafft haben mich sehr schnell vom Gegenteil zu überzeugen. Ich empfehle dieses Buch allen verliebten, verlobten, verheirateten und geschiedenen Menschen sowie allen, die noch auf ihre große Liebe hoffen. Absolut lesenswert und unterhaltsam!

"Alle Männer sind auf der Suche nach der idealen Frau,
vor allem nach der Hochzeit."

Zitat: Helen Rowland


Übere die Autoren:

Amelie Frieds Romane waren allesamt Bestseller, zuletzt erschien bei Heyne „Eine windige Affäre“.

Peter Probst schrieb Drehbücher für u.a. Tatort und für die meisten Verfilmungen der Romane von Amelie Fried.

Die beiden Autoren sind seit 1990 verheiratet, haben zwei Kinder und leben bei München.





Freitag, 6. März 2015

Rezension: Schattenkind von Anne Holt - Nichts für schwache Nerven!


Schattenkind
-Kriminalroman-
Originaltitel: Skyggedod
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Anne Holt
Verlag:  PIPER
Preis: 19,99 Euro (gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag)
ISBN 978-3492053969

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Am Nachmittag des 22. Juli 2011, dem Tag des Massakers von Utøya, stirbt in Oslo auch ein 8-jähriger Junge. In Anne Holts »Schattenkind« verbinden sich nationales Trauma und private Tragödie. Souverän und ohne Erbarmen ermitteln Yngvar Stubø und Johanne Vik ein letztes Mal. An einem regnerischen Freitag Nachmittag im Juli 2011 bricht für Ellen und Jon Mohr eine Welt zusammen: Ihr 8-jähriger Sohn Sander stirbt auf tragische Weise in ihrem eigenen Haus. Was wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich bald als ein sehr viel komplexeres Verbrechen. Die Kriminalpsychologin Johanne Vik soll Klarheit schaffen. Aber sie steht den trauernden Eltern zu nah, und es ist die Hartnäckigkeit ihres jungen Kollegen, die zu neuen Erkenntnissen führt: Hat Jon vielleicht sogar selbst seinen Sohn getötet? Oder wollte sich ein alter Bekannter mit dieser Bluttat an Jon rächen? Während das schreckliche Massaker von Utøya Kommissar Stubøs ganze Aufmerksamkeit fordert, zwingt sich Johanne , das Undenkbare zu denken. Denn die Familie ihrer Freundin Ellen war offenbar weniger harmonisch, als es den Anschein hatte. Im Schatten eines nationalen Traumas geschieht ein scheinbar alltäglicher Mord, von dem Anne Holt mit großem Einfühlungsvermögen und kriminalistischer Meisterschaft erzählt.

Meinung:

Der Amoklauf im Jahre 2011 hat einen Aufschrei von Norwegen in die Welt hinausgetragen und die Norweger ein Stück weit geprägt. Dieser Amoklauf steht jedoch nicht im Vordergund von Anne Holts Kriminalroman „Schattenkind“, die Thematik zieht sich jedoch kontinuierlich durch den kompletten Roman. Die tragische Problematik dabei ist, dass die norwegische Polizei aufgrund von mangelnder Erfahrung mit dem Amoklauf so sehr beschäftigt ist, dass sie nur wenig Aufmerksamkeit für den Tot eines achtjährigen Jungen findet, der am besagten Tage des Amoklaufs augenscheinlich einen häuslichen Unfall erlitt. Da der Junge an ADHS litt war es den Beamten absolut schlüssig, dass er aufgrund seiner Krankheit unachtsam von der Leiter stürzte und dadurch verstarb.

Beim genaueren Hinsehen jedoch kommen zahlreiche Fragen auf, die an dem Unfalltod des Achtjährigen zweifeln lassen. Die Vermutung von häuslicher Gewalt kommt auf und es stellt sich die Frage wie genau das Verhältnis des Jungen zu seinem „Onkel“ Joachim, dem Geschäftspartner des Vaters, bei dem der Achtjährige häufig übernachtete, genau war.

Der junge Ermittler Henrik Holme, der auf eigene Faust ermittelt, findet nach und nach immer mehr Dinge heraus, welche den Vater des verstorbenen Jungen in keinster Weise gut dastehen lässt.

„Ich hätte besser aufpassen müssen“, stöhnt der Vater, Jon Mohr.
„Jon hat nicht aufgepasst“, winselt die Mutter, Ellen Mohr.

Diese Sätze ziehen sich bedeutungsvoll durch Anne Holts kompletten Kriminalroman bis das grausame, erschütternde und nicht erwartete Ende des Buches die Bedeutung des „Aufpassens“ näher erschließt.

Anne Holt thematisiert in „Schattenkind“ nicht gerade leicht verdauliche Kost. Es geht um unruhige Kinder, überforderte Elter, Ignoranz von Offiziellen und die Frage der Schuld.

Die Schlußszene von Anne Holts „Schattenkind“ ist nicht nur völlig überraschend, sondern auch absolut schockierend und vermag es durchaus den Leser in das Gefühl von hilfloser Wut zu versetzen.

Fazit:

Ein überzeugender und spannender Kriminalroman, dessen Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten wird. - Vorsicht, das Ende ist nichts für schwache Nerven!

Über die Autorin:

Anne Holt, geboren 1958 in Larvik, wuchs in Norwegen und in den USA auf. Als freie Autorin lebt sie heute in Oslo und Südfrankreich. Seit 1993 veröffentlicht sie Kriminalromane, die zu internationalen Bestsellern avancierten und mit den wichtigsten Krimipreisen ihres Landes ausgezeichnet wurden.







Donnerstag, 5. März 2015

Rezension: Geschenkte Wurzeln von Janine Kunze


Geschenkte Wurzeln
Warum ich mit meiner wahren Familie nicht verwandt bin
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Janine Kunze und Sabine Cramer
Verlag:  PIPER
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch)
ISBN 978-3492306317

 Widmung: Für meine Kinder

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Janine Kunze wird als Baby von ihrer Mutter weggegeben und wächst bei einer Pflegefamilie auf. Als ihre leiblichen Eltern wieder zusammenkommen, wollen sie Janine zurückholen. Doch Janines Platz ist bei ihren Pflegeeltern und sie kämpft darum, von ihnen adoptiert zu werden. Ein Buch über Mütter und Töchter, Identität und wahre Familienbande.

„Man liebt, weil man liebt.
Für die Liebe gibt es keinen Grund“
Zitat: Paulo Coelho

Meinung:

„Blut ist dicker als Wasser“ so lautet zumindest ein weit verbreitetes Sprichwort, welches seinen Ursprung im deutschen Märchen "Reineke Fuchs" von Heinrich der Glichezaere im Jahre 1130 hatte, wobei die Ausdrucksweise damals noch "Verwandschaftsblut wird nicht durch Wasser verdünnt" war und in der zwischenzeit etwas der modernen Sprache angepasst wurde. Wie dem auch sei, es handelt sich jedenfalls um eine weitverbreitete Meinung, welche besagt, dass nichts so stark sein kann wie die Bindung zur eigenen Familie, insbesondere zu den leiblichen Eltern. Janine Kunze beschreibt in „Geschenkte Wurzeln“ sehr ehrlich und authentisch wie sie in einer Pflegefamilie aufgewachsen ist und dass bei ihr das Sprichwort „Blut ist dicker als Wasser“ nicht zutrifft. Als ihre leiblichen Eltern ihre Tochter Janine nämlich wieder in ihre Familie zurückholen wollen ist sie damit nicht nur rein gar nicht einverstanden sondern kämpft mit Händen und Füßen darum von ihrer Pflegefamilie adoptiert zu werden.

Janine Kunze beschreibt auf eine herzzerreißende Art und Weise wie sie sich in der damaligen Zeit gefühlt hat. Die Liebe, welche zwischen der Autorin Janine Kunze und ihren Pflegeeltern gewachsen ist berührt den Leser im tiefsten Inneren und lässt einen mitfühlen und innerlich mitkämpfen - um das Glück, was die Autorin nicht bei ihrer leiblichen Familie, sondern erst bei ihrer Pflegefamilie fand.

Die Autorin Janine Kunze zeigt sehr anschaulich, dass Kinder sehrwohl selbst entscheiden können, was „das Richtige“ für sie ist und für welche Familie ihr Herz schlägt. Sie können selbst entscheiden wen sie lieben und von wem sie in ausreichendem Maße geliebt werden.

Es ist Janine Kunze sehr hoch anzurechnen ihre doch sehr persönliche Geschichte zu publizieren und ich bin ihr für ihren Mut sehr dankbar. Sicherlich kann die Autorin mit ihrer Lebensgeschichte vielen Menschen in ähnlichen Sizuationen helfen - ihnen Mut machen. Janine Kunze zeigt mit ihren „geschenkten Wurzeln“ aber auch noch etwas ganz anderes, was vor allem die Menschen betrifft, die nicht in der Situation stecken und bisher noch keine Berührungspunkte zu Pflegefamilien/-kindern hatten: Pflegefamilien sind ganz gewöhnliche Familien, die mindestens genau so vor Liebe und Zuneigung strotzen wie leibliche Familien - und genau so normal sind Pflegekinder auch. Ein Pflegekind unterscheidet sich in Nichts von einer Kind, welches bei seinen leiblichen Eltern aufgewachsen ist. Es kann genau so erfolgreich oder erfolglos werden und genau so ein guter oder schlechter Mensch werden.

"Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.
Erst dann
wenn ich‘s nicht mehr spüren kann
weiß ich es ist für mich zu spät
zu spät
zu spät"

Zitat Peter Maffay (aus Tabaluga)

Die Autorin Janine Kunze hat jedes Kapitel von „Geschenkte Wurzeln“ mit einem Zitat versehen - das ist auflockernd und wunderschön. Eine phantastische Idee!

Fazit: 

Ergreifend, bewegend und mutig - Janine Kunze spricht das aus, was viele an ihrer Stelle um jeden Preis für sich behalten hätten.

"Das Erste, das der Mensch im Leben vorfindet,
das Letzte, wonach er seine Hand ausstreckt,
das Kostbarste, was er im Leben besitzt,
ist die Familie."

Zitat Adolf Kolping

Über die Autorin:

anine Kunze ist Schauspielerin und Moderatorin. Bekannt wurde sie als Tochter in »Hausmeister Krause« (Deutscher Comedypreis 2002 als beste Sitcom), außerdem war sie in diversen Kino- und Fernsehfilmen sowie in zahlreichen Fernsehserien zu sehen. So spielte sie die weibliche Hauptrolle in der Sat1-Sketchcomedyreihe »Die dreisten Drei« und gehörte zum Ensemble der »Sat1 Comedyfalle«. Seit Frühjahr 2013 spielt sie im ZDF die Hauptrolle in der Krimiserie »Heldt«.










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